Hier lernen sie mich kennen:
Vielen Dank für Ihren Besuch
Hunde, unsere treusten Freunde
Ausgesetzt
Wer Hunde einfach aussetzt,
der hat kein gutes Herz;
denn dieses arme Tier
erleidet Seelenschmerz.
Wer Hunde einfach aussetzt,
den sollte man bewachen -
denn er würd’ mit Kindern
genau dasselbe machen.
©Norbert van Tiggelen
Diese Seite möchte ich all den lieben Menschen widmen, die mir ihre Fotos von ihrem "Seelenclown" zugeschickt haben. Vielen Dank für eure tolle Mitarbeit.
(Wenn Sie auf die Bilder klicken, werden Sie direkt zum Bildautor verlinkt).
Liebe Karin Regorsek! Vielen Dank für das folgende Foto, das mein Gedicht "Seelenclown" an irgendeinem Baum im tiefen Castrop- Rauxel zeigt.
Bei einem Klick dort drauf gelangt man zu eines Deiner Profile:
Herzensbrecher
Deine Augen - ein Gedicht!
Falschheit? Nein die kennst Du nicht.
Folgst mir treu auf allen Wegen,
bist für mich der größte Segen.
Dein Charakter - warm und gut,
ehrlich bist Du bis aufs Blut.
Dir kann ich mein Leid erzählen,
ohne Dich würd’ mir was fehlen.
Deine Nase kalt wie Eis,
Seelefarbe blütenweiß.
Gehst mit mir auch steile Wege,
unsre Freundschaft ich gern pflege.
Deine Ohren flauschig weich,
Liebe gibst Du hier und gleich.
Du, mein lieber Freund, mein frecher -
Seelenclown und Herzensbrecher.
©Norbert van Tiggelen
ACHTUNG! In dem folgenden Gedicht geht es NICHT um das Tier, sondern um den nicht selten so rücksichtslosen HUNDBESITZER.
Erinnerungen
Wir von damals
Wir von damals waren Kinder,
manchmal durchaus Besenbinder,
recht gewitzt und auch nicht dumm,
haute uns so schnell nichts um.
Möhren aßen wir mit Dreck,
Schuhe putzten wir mit Speck,
Pfeil und Bogen selbst gebaut,
aus dem Garten Obst geklaut.
Blaue Flecken an den Beinen,
nicht nur prügeln - auch vereinen.
Lag der Ball in Nachbars Garten,
mussten wir oft Stunden warten.
Säge, Zange, Nägel, Hammer,
Bretter aus der Abstellkammer,
sorgten nie für Langeweile
und für Spaß in Windeseile.
Seifenkisten waren Renner,
Fußballstars die Supermänner,
Buden hoch im Baum gebaut,
ständig abgeschürfte Haut.
Mit dem Fahrrad langgelegt,
schmerzhaft in die Hand gesägt.
Barfuss über heiße Straßen,
rumgejammert wurd’ in Maßen.
Liebe Kinder, seid mal ehrlich:
Lebten wir nicht auch gefährlich?
Dennoch ist das eine klar -
unsre Zeit war wunderbar!
© Norbert van Tiggelen
Wetter
Für die Liebsten
Schön, dass es Dich gibt
Du bist ein echtes Goldstück,
ein Typ, der was bewegt,
eine Seele, der man traut,
die jede Freundschaft pflegt.
Wenn es Dich nicht gäbe,
dann säh’ es düster aus,
Du würdest uns sehr fehlen,
und das tagein, tagaus.
Du bist in unsrer Kette
ein Glied, das wertvoll ist,
kämpfst ständig für das Gute,
kennst keine Hinterlist.
Verbreitest immer Wärme,
ein Mensch, der Wahrheit liebt,
drum muss ich Dir jetzt sagen:
Schön, dass es Dich gibt!
©Norbert van Tiggelen
Kohlenpottthematik
Alte Zeiten
Manchmal schließe ich die Augen,
lass den Gedanken freien Lauf,
denke an vergang’ne Tage,
in mir geht die Sonne auf.
Seh’ die großen Fördertürme,
die im Smog der Städte stehen,
Kumpels, die nach der Maloche
Arm in Arm zur Kneipe gehen.
Seh’ den Taubenschlag im Garten,
in dem Opas Rennpferd war,
dort verweilte nicht nur Hänschen,
manchmal auch der graue Star.
Seh’ die blassen Hinterhöfe,
wo die Jungs oft Fußball spielten
und die Mädchen brav bekleidet
Puppen in den Armen hielten.
Seh’ den Tante-Emma-Laden,
dort gab’s Waffelbruch und Eis,
Rollmops nur nach Art des Hauses,
Qualität zum kleinen Preis.
© Norbert van Tiggelen
Sozialkritisches
Schicht am Schacht
Wenn wir weiter Kriege führen,
Ruhm und Geld mit Beifall küren,
Kinderschänder laufen lassen
und den Alkohol nicht hassen,
wenn Reaktoren weiter brüten,
Teenies nicht beim Sex verhüten,
Massenmörder Gnade kriegen,
Düsenjets zum Angriff fliegen,
wenn die Steuern weiter steigen,
Menschen sich vor Prunk verneigen,
Liebe man mit Geld erbeutet,
Ehrlichkeit Exil bedeutet,
wenn nur Reiche Macht bekommen,
Armen wird der Stolz genommen,
Kindermund trotz Trauer lacht -
dann ist bald schon Schicht am Schacht.
©Norbert van Tiggelen